Gesellschaft für Papier-Recycling mbH

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Gesellschaft für Papier-Recycling (GesPaRec) mbH

Die GesPaRec

Die Gesellschaft für Papierrecycling (GesPaRec) wurde ursprünglich zum Aufbau eines privat­wirtschaftlichen Altpapiererfassungs- und -verwertungssystems gegründet. Inzwischen fokussiert sich die GesPaRec auf drei Kernaufgaben:

  • Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA)
  • European Recovered Paper Information System (ERPIS)
  • Qualitätsmanagement Altpapier (QMAP)

Übergeordnetes Ziel ist, die Rahmenbedingungen für das Papierrecycling und den Einsatz von Altpapier in der Papierindustrie zu verbessern. Die GesPaRec arbeitet  in diesem Zusammenhang eng mit dem Verband Deutscher Papierfabriken e.V. (VDP) zusammen.

Voraussetzung für die Optimierung der Verfügbarkeit von Altpapier zur Papierherstellung ist die weitere Steigerung der Altpapiererfassung. Zu diesem Zweck arbeitet die GesPaRec mit den Verbänden der Altpapierlieferanten und den entsorgungspflichtigen Körperschaften eng zusammen. Beispielhaft sind die diesbezüglichen Modellversuche der Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) zu nennen. Neben der Steigerung der Altpapiererfassung  ist im Bereich der politischen Rahmenbedingungen für das Papierrecycling der Vorrang der stofflichen Nutzung von Altpapier von grundlegender Bedeutung.

Über diese quantitativen Aspekte hinaus setzt sich die GesPaRec für die Verbesserung der Altpapierqualität ein. So koordiniert sie für die Papierindustrie Fragestellungen rund um das Thema Qualitätsmanagement Altpapier. Dabei werden auch „Workshops“ zum Qualitätsmanagement Altpapier für Mitarbeiter aus der Papierindustrie und den AP-Zulieferunternehmen organisiert.

AGRAPA: Selbstverpflichtungszusage mit Verwertungsquote von 82,6 Prozent auch im Jubiläumsjahr eingehalten

Die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) hat für das laufende Berichtsjahr eine Verwertungsquote von 82,6 Prozent ausgewiesen. Dies gab die AGRAPA am 2. Juli 2019 in Berlin bekannt. Der Vertreter des Bundesumweltministeriums hob im Rahmen der Sitzung in Berlin den besonderen Erfolg der AGRAPA hervor, die in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum feiert. Die grafische Papierkette habe erneut bewiesen, wie erfolgreiche Selbstverpflichtungen der Industrie funktionieren können. Der erreichte Wert von 82,6 Prozent liege deutlich über der in der AGRAPA-Selbstverpflichtung zugesagten Verwertungsquote.

Das Bundesumweltministerium würdigte darüber hinaus in der Sitzung auch die Anstrengungen der AGRAPA zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Verwertung von grafischen Papieren. In der Sitzung der AGRAPA-Trägerverbände wurde zudem Herr Volker Hotop, Geschäftsführer der Frankfurter Societäts Druckerei, als Vorsitzender der AGRAPA bestätigt.

 

AGRAPA-Vertreter zu Gesprächstermin im Umweltministerium

 

Der im Sommer neu gewählte AGRAPA-Vorsitzende, Volker Hotop, Geschäftsführer der Frankfurter Societäts Druckerei, war in dieser Woche zu einem ersten Gesprächstermin bei dem – für die AGRAPA-Selbstverpflichtungserklärung zuständigen  Unterabteilungsleiter „Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft“, Dr. Christoph Epping, im Bundesumweltministerium in Bonn. Dabei informierten Vertreter der AGRAPA Dr. Epping, der die Nachfolger des langjährigen Leiters Dr. Thomas Rummler im Sommer angetreten hat, über die erfolgreiche Arbeit der Selbstverpflichtung der grafischen Papierkette und über die Pläne für das im kommenden Jahr bevorstehende 25jährige Jubiläum der AGRAPA-Selbstverpflichtungserklärung. Dr. Epping zeigte sich in der anschließenden Diskussion beeindruckt von der erfolgreichen Umsetzung  der AGRAPA-Selbstverpflichtungserklärung und den Anstrengungen aller Beteiligten in der grafischen Papierkette in den vergangenen Jahren. Zudem äußerte er sich positiv zu den Pläne für einen Jubiläumsempfang der AGRAPA-Trägerverbände, zu denen auch der VDP gehört, im kommenden Jahr durch Umweltministerin Schulze.

(Foto: Thomas Schmidt-Unterseh, BMU; Volker Hotop, AGRAPA-Vorsitzende; Dr. Christoph Epping, BMU; Martin Drews, GesPaRec)