Gesellschaft für Papier-Recycling mbH

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Gesellschaft für Papier-Recycling (GesPaRec) mbH

Die GesPaRec

Die Gesellschaft für Papierrecycling (GesPaRec) wurde ursprünglich zum Aufbau eines privat­wirtschaftlichen Altpapiererfassungs- und -verwertungssystems gegründet. Inzwischen fokussiert sich die GesPaRec auf drei Kernaufgaben:

  • Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA)
  • European Recovered Paper Information System (ERPIS)
  • Qualitätsmanagement Altpapier (QMAP)

Übergeordnetes Ziel ist, die Rahmenbedingungen für das Papierrecycling und den Einsatz von Altpapier in der Papierindustrie zu verbessern. Die GesPaRec arbeitet  in diesem Zusammenhang eng mit dem Verband Deutscher Papierfabriken e.V. (VDP) zusammen.

Voraussetzung für die Optimierung der Verfügbarkeit von Altpapier zur Papierherstellung ist die weitere Steigerung der Altpapiererfassung. Zu diesem Zweck arbeitet die GesPaRec mit den Verbänden der Altpapierlieferanten und den entsorgungspflichtigen Körperschaften eng zusammen. Beispielhaft sind die diesbezüglichen Modellversuche der Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) zu nennen. Neben der Steigerung der Altpapiererfassung  ist im Bereich der politischen Rahmenbedingungen für das Papierrecycling der Vorrang der stofflichen Nutzung von Altpapier von grundlegender Bedeutung.

Über diese quantitativen Aspekte hinaus setzt sich die GesPaRec für die Verbesserung der Altpapierqualität ein. So koordiniert sie für die Papierindustrie Fragestellungen rund um das Thema Qualitätsmanagement Altpapier. Dabei werden auch „Workshops“ zum Qualitätsmanagement Altpapier für Mitarbeiter aus der Papierindustrie und den AP-Zulieferunternehmen organisiert.

Rekordbeteiligung beim 12. GesPaRec-Workshop in Roermond

 

Mit einer Rekordbeteiligung von 111 Teilnehmern war der 12. GesPaRec-Workshop zum Qualitätsmanagement Altpapier, wieder ein wichtiger Treffpunkt von Papierindustrie, Entsorgungswirtschaft und Altpapierhandel. Er fand am 19. und 20. September 2018, u.a. bei der Smurfit Kappa Roermond Papier statt. Auf der Agenda standen u.a. die Auswirkungen der chinesischen Importanforderungen sowie Trends zur Altpapierqualität, die Methodenentwicklung zur Bewertung der Rezyklierbarkeit von Papier-Verbundmaterialen und die Bewertung von Messtechnik für die Altpapiereingangskontrolle. 

Neben den Vorträgen und der Besichtigung der Smurfit Kappa Roermond Papier mit dem Einsatz des Core Drillers zur Bewertung der Altpapierqualität bot der Workshop wieder die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Verantwortlichen aus Papierindustrie und Entsorgungswirtschaft bzw. Altpapierhandel.  

 

 

AGRAPA-AP-Rat-Sitzung am 4.7.2018 - v. l. n. r. Drews (GesPaRec - P.R.INT), Bilitewski und Hotop

"Stabsübergabe" auf der AGRAPA-Sitzung am 4. Juli 2018 in Berlin


Die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) hat Volker Hotop, Geschäftsführer der Frankfurter Societäts Druckerei, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Hotop folgt auf Prof. Dr. Bilitewski (INTECUS GmbH - Abfallwirtschaft und umweltintegratives Management).

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.