Gesellschaft für Papier-Recycling mbH

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Gesellschaft für Papier-Recycling (GesPaRec) mbH

Die GesPaRec

Die Gesellschaft für Papierrecycling (GesPaRec) wurde ursprünglich zum Aufbau eines privat­wirtschaftlichen Altpapiererfassungs- und -verwertungssystems gegründet. Inzwischen fokussiert sich die GesPaRec auf drei Kernaufgaben:

  • Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA)
  • European Recovered Paper Information System (ERPIS)
  • Qualitätsmanagement Altpapier (QMAP)

Übergeordnetes Ziel ist, die Rahmenbedingungen für das Papierrecycling und den Einsatz von Altpapier in der Papierindustrie zu verbessern. Die GesPaRec arbeitet  in diesem Zusammenhang eng mit dem Verband Deutscher Papierfabriken e.V. (VDP) zusammen.

Voraussetzung für die Optimierung der Verfügbarkeit von Altpapier zur Papierherstellung ist die weitere Steigerung der Altpapiererfassung. Zu diesem Zweck arbeitet die GesPaRec mit den Verbänden der Altpapierlieferanten und den entsorgungspflichtigen Körperschaften eng zusammen. Beispielhaft sind die diesbezüglichen Modellversuche der Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) zu nennen. Neben der Steigerung der Altpapiererfassung  ist im Bereich der politischen Rahmenbedingungen für das Papierrecycling der Vorrang der stofflichen Nutzung von Altpapier von grundlegender Bedeutung.

Über diese quantitativen Aspekte hinaus setzt sich die GesPaRec für die Verbesserung der Altpapierqualität ein. So koordiniert sie für die Papierindustrie Fragestellungen rund um das Thema Qualitätsmanagement Altpapier. Dabei werden auch „Workshops“ zum Qualitätsmanagement Altpapier für Mitarbeiter aus der Papierindustrie und den AP-Zulieferunternehmen organisiert.

Aktuelles

11. Juli 2016

Zugesicherte Verwertungsquote für Grafische Altpapiere mit 81,4 Prozent erneut eingehalten

Die in einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Wertschöpfungskette PRINT gegenüber dem Bundesumweltministerium abgegebene Garantie für eine hohe stoffliche Verwertung grafischer Papieren ist erneut eingehalten worden.

Die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) teilte jetzt mit, dass für das laufende Berichtsjahr eine Verwertungsquote von 81,4 Prozent erreicht wurde. Papierhersteller, Verlage und die weitere Wertschöpfungskette der Druckindustrie konnten damit erneut ihre 1994 eingegangene Selbstverpflichtung erfüllen, die Verwertungsquote grafischer Papiere dauerhaft über 80 Prozent (+/- 3%) zu halten.

Das Sekretariat der AGRAPA hat die Gesellschaft für Papier-Recycling mbH (GesPaRec) inne. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 2014 rund 6,6 Mio. Tonnen grafischer Altpapiere zur Erzeugung von Papier, Karton und Pappe eingesetzt.

In der Sitzung der AGRAPA-Trägerverbände wurde Prof. Dr. Bernd Bilitewski als Vorsitzender der AGRAPA bestätigt. Das Bundesumweltministerium hob im Rahmen der Sitzung in Berlin den besonderen Erfolg der AGRAPA hervor. Die grafische Papierkette habe erneut bewiesen, wie erfolgreiche Selbstverpflichtungen der Wirtschaft funktionieren können, wenn eine ganze Wertschöpfungskette gemeinsam Verantwortung übernimmt. Das Ministerium würdigte darüber hinaus in der Sitzung auch die Anstrengungen der AGRAPA zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Verwertung von grafischen Papieren im Rahmen eines Expertenkreises.

Termine

GesPaRec-Workshop: voraussichtlich Sommer 2017

AGRAPA-Sitzungen: 5. Juli 2017, Berlin