Gesellschaft für Papier-Recycling mbH

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Gesellschaft für Papier-Recycling (GesPaRec) mbH

Die GesPaRec

Die Gesellschaft für Papierrecycling (GesPaRec) wurde ursprünglich zum Aufbau eines privat­wirtschaftlichen Altpapiererfassungs- und -verwertungssystems gegründet. Inzwischen fokussiert sich die GesPaRec auf drei Kernaufgaben:

  • Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA)
  • European Recovered Paper Information System (ERPIS)
  • Qualitätsmanagement Altpapier (QMAP)

Übergeordnetes Ziel ist, die Rahmenbedingungen für das Papierrecycling und den Einsatz von Altpapier in der Papierindustrie zu verbessern. Die GesPaRec arbeitet  in diesem Zusammenhang eng mit dem Verband Deutscher Papierfabriken e.V. (VDP) zusammen.

Voraussetzung für die Optimierung der Verfügbarkeit von Altpapier zur Papierherstellung ist die weitere Steigerung der Altpapiererfassung. Zu diesem Zweck arbeitet die GesPaRec mit den Verbänden der Altpapierlieferanten und den entsorgungspflichtigen Körperschaften eng zusammen. Beispielhaft sind die diesbezüglichen Modellversuche der Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) zu nennen. Neben der Steigerung der Altpapiererfassung  ist im Bereich der politischen Rahmenbedingungen für das Papierrecycling der Vorrang der stofflichen Nutzung von Altpapier von grundlegender Bedeutung.

Über diese quantitativen Aspekte hinaus setzt sich die GesPaRec für die Verbesserung der Altpapierqualität ein. So koordiniert sie für die Papierindustrie Fragestellungen rund um das Thema Qualitätsmanagement Altpapier. Dabei werden auch „Workshops“ zum Qualitätsmanagement Altpapier für Mitarbeiter aus der Papierindustrie und den AP-Zulieferunternehmen organisiert.

Aktuelles

06. Juli 2017

Verwertungsquote für Grafische Altpapiere erreicht mit 83,3 Prozent wieder Spitzenwert


Mit einer Spitzen-herausragenden Verwertungsquote von 83,3 Prozent bei grafischen Altpapieren hat die Wertschöpfungskette Print erneut ihre freiwillige Selbstverpflichtung zur Verwertung grafischer Altpapiere gegenüber dem Bundesumweltministerium erfüllt.

Wie die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) bei der Sitzung ihres Altpapierrates  mitteilte, haben im laufenden Berichtsjahr  Papierhersteller, Verlage und Druckindustrie erneut ihre Selbstverpflichtung erfüllt, die Verwertungsquote grafischer Papiere dauerhaft über 80 Prozent (+/- 3%) zu halten. Trotz eines leicht rückläufigen Verbrauchs von grafischen Papieren in Deutschland konnte das hohe Niveau weiter ausgebaut werden.

Vertreter von Bundesumwelt- und -wirtschaftsministerium, der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall und der kommunalen Spitzenverbände würdigten  die Leistung der AGRAPA-Träger. Die grafische Papierkette habe erneut bewiesen, wie erfolgreiche Selbstverpflichtungen der Wirtschaft funktionieren können, wenn eine ganze Wertschöpfungskette gemeinsam Verantwortung übernimmt.

Vertreter der Trägerverbände äußerten gemeinsam mit den Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen die Absicht, durch zusätzliche Anstrengungen zur Verbesserung der hohen Altpapierqualität das hohe Recyclingniveau halten zu wollen. Dazu sei ein Expertenkreis einberufen worden. In diesem Zusammenhang würdigte das Bundesumweltministerium  die Anstrengungen der AGRAPA zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Verwertung von grafischen Papieren.

In der Sitzung der AGRAPA-Trägerverbände wurde Prof. Dr. Bernd Bilitewski als Vorsitzender der AGRAPA für ein weiteres Jahr bestätigt.

Termine

GesPaRec-Workshop: Am 6./7. September 2017 in Heimbuchenthal und bei DS Smith Paper Deutschland GmbH, Werk Aschaffenburg

AGRAPA-Sitzungen: 5. Juli 2017, Berlin