31.07.2009

AGRAPA Verwertungsquote auch im Jahr 2007 deutlich über 80%

Die Rücknahme und Verwertung grafischer Papiere in Deutschland lag auch im Jahr 2007 mit fast 84% deutlich über der im Rahmen der AGRAPA-Selbstverpflichtung zugesagten Verwertungsquote. Die Arbeitsgemeinschaft Grafische Papiere (AGRAPA) hat gegenüber der Bundesregierung zugesagt, die Verwertungsquote grafischer Papiere in Deutschland, die sich als Quotient des Einsatzes grafischer Altpapiere in der Papierindustrie und des Verbrauchs grafischer Papiere errechnet, dauerhaft über 80 % (+/- 3%) zu halten. Insgesamt wurden rund 7,4 Mio. Tonnen grafischer Altpapiere zur Erzeugung von Papier, Karton und Pappe eingesetzt.

Die AGRAPA hat in ihrer Sitzung im Juli 2009 in Berlin die Ergebnisse des vom Bundesumweltministerium bestätigten Prüfberichtes diskutiert. Übereinstimmend wurde betont, dass die bereits im Jahr 1994 beschlossene AGRAPA-Erklärung eine Vorbildfunktion im Hinblick auf den Ersatz ordnungsrechtlicher Vorschriften durch freiwillige Selbstverpflichtungserklärungen der Wirtschaft erfüllt. Durch die AGRAPA-Erklärung ist die ursprünglich geplante Altpapierverordnung überflüssig geworden.. Die Unternehmen der Wertschöpfungskette grafischer Papiere erfüllen damit die Vorgaben der  Produktverantwortung auf freiwilliger Basis.

Im Rahmen der Sitzung in Berlin wurde auch der Vorsitzende des AGRAPA-Altpapierrates, Herbert Woodtli, Axel-Springer, in seinem Amt bestätigt.