GesPaRec-Workshop zum Qualitätsmanagement Altpapier mit 90 Teilnehmern
Der 8. Workshop der Gesellschaft für Papier Recycling (GesPaRec) zum Qualitätsmanagement Altpapier hat am 13./14. Oktober u.a. bei Weig-Karton in Mayen stattgefunden. Rund 90 Teilnehmern aus Papierindustrie und aus der Entsorgungswirtschaft informierten sich in zahlreichen Fachvorträgen u.a. über aktuelle Untersuchungen zu Altpapierqualitäten in Deutschland und Europa sowie über die Qualitätskontrolle mittels Infrarot-Messungen. Daneben konnten sich die Teilnehmer in der Kartonfabrik Weig in Mayen vor Ort ein Bild über die praktische Qualitätskontrolle von Altpapier machen. Nachdem GesPaRec-Geschäftsführer Martin Drews zur Einführung die wichtigsten Kenndaten zum Thema Papierindustrie und Altpapier präsentiert hatte, stellte Ulrich Leberle, CEPI, den Stand der Diskussion zum Qualitätsmanagement Altpapier in Europa vor. Dr. Hans Putz, TU Darmstadt, erläuterte eine Untersuchung zur Altpapierqualität in Deutschland und Europa, bevor Enrico Pigorsch, PTS, die Teilnehmer über die Anwendung von sogenannten NIR-Messungen per Infrarot informierte. Über die Auswirkungen von Wellpappenverpackungen aus Asien auf die Qualität von Wellpappenaltpapieren in Deutschland referierte Dr. Alf-Mathias Strunz, PTS. Seitens der INGEDE berichtete Andreas Faul über spezifische Qualitätsanforderungen von Verwendern grafischer Altpapiere. Interessante Einblicke in die Anforderungen von Verpackungsherstellern an die Altpapierqualität gab Michael Fuhrmann, Weig Karton, am konkreten Beispiel seines Unternehmens. Einen grundlegenden Überblick über das Unternehmen Weig vermittelte Marketingdirektor Roland Rex.
Die Teilnehmer bewerteten auch den 8. GesPaRec-Workshop als wichtige Kommunikationsplattform für Papierindustrie und Altpapierlieferanten. Die GesPaRec will ihre Veranstaltungsreihe zum Qualitätsmanagement Altpapier fortführen.
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